Lotto informiert: 27 Millionen im Lotto-Jackpot mobilisieren Rheinland-Pfalz

*In Spitzenzeiten bis zu 15 Lottoscheine pro Sekunde*

Koblenz. Der Lotto-Jackpot ist auch in der neunten Ziehung in Folge nicht geknackt worden und steht am Samstag bei 27 Millionen Euro – das ist der höchste Betrag beim Lotto in diesem Jahr. Damit wächst das Interesse der Bevölkerung. Auch in Rheinland-Pfalz geben mehr Menschen einen Lottoschein ab, die sonst nicht am Spiel teilnehmen.

Für die Ziehung am Mittwoch machte sich das schon an den Spieleinsätzen bemerkbar, wie Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz mitteilte: Rund 1,7 Millionen Euro gaben die Rheinland-Pfälzer für die Ziehung am Mittwochabend aus. Im Vergleich zu einer durchschnittlichen Mittwochs-Ziehung ist das eine landesweite Steigerung von über 75 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche, bei der es mit 16 Millionen bereits einen relativ hohen Jackpot gab, erhöhte sich der Einsatz um rund 23 Prozent.

Am meisten Lottoscheine werden rund um Kaiserslautern, Koblenz und Speyer abgegeben. Dort liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Spieleinsatz bei rund 1,83 Euro. Schlusslicht der rheinland-pfälzischen Tippstatistik sind Bad Kreuznach und der Westerwald mit je rund 1,55 Euro pro Kopf.

In Spitzenzeiten wurden in den vergangenen Tagen in den rund 1.050 rheinland-pfälzischen Lotto-Annahmestellen circa 15 Lottoscheine pro Sekunde ins Spiel gegeben – die Tendenz für das Wochenende ist weiter steigend. Da für die Samstagsziehung traditionell mehr Scheine abgegeben werden, rechnet Lotto Rheinland-Pfalz in den kommenden Tagen mit einem weiteren Anstieg des Interesses und mit erhöhtem Aufkommen in den Annahmestellen. Diese sind für den erwarteten Andrang gewappnet: Überall sind ausreichende Spielscheinmengen und Quittungspapierrollen vorhanden.

Seinen Tipp vom heimischen Schreibtisch kann man natürlich auch im Internet unter „www.lotto-rlp.de“:http://www.lotto-rlp.de abgeben.

Wird der Jackpot auch am Samstag nicht geknackt, kann er noch weitere drei Ziehungen steigen und wird dann nach der 13. Ziehung in Folge am 18. September auf jeden Fall ausgeschüttet – auch auf untere Gewinnklassen. Die sogenannte Zwangsausschüttung haben sich die Lottogesellschaften selbst auferlegt, um astronomische Jackpot-Höhen und damit einhergehende Spielsuchtgefahren zu vermeiden.