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Ein Praxis Test aus dem Gambler’s Store „Labor“

Sind WSOP Plastikkarten spülmaschinenfest?

Dass man Plastikkarten mit einem feuchten Lappen abwaschen kann, ist landläufig bekannt. Aber es gibt ja seit den 50er Jahren elektrische Helferlein, wie z.B. eine Spülmaschine und man (Mann) darf ja auch einmal faul sein.

Also ab damit in das Gambler’s Store „Labor“ zum Praxistest:

Versuchsanordnung:
Die offiziellen WSOP Plastik Spielkarten
Eine handelsübliche Ikea Spülmaschine
Und Kerstin die unsere Karten liebevoll betreut.

Los geht’s:

Erster Versuch:

Ohne irgendwelche Mittelchen (kein Geschirrspülmittel)
Ohne Temperatur = kalt gewaschen

Die Tür schließt sich und wer weiß, welches Leid unseren Spielkarten angetan wird. Nach ca. 50 Minuten ist der Vorgang beendet und wir befreien 52 Karten aus den Klauen der Maschine.

OK, es sieht etwas wirr aus. Der Wasserdruck und die Rotation haben unsere Karten ganz schön durchgemischt. Eine Karte hat versucht, sich durch Flucht durch das Sieb dem Waschvorgang zu entziehen – vergebens.
Erster Eindruck: Sieht gut aus. Einmal durchgezählt – sind noch alle da. Ab auf ein Handtuch, Kerstin trocknet alle Karten mit Liebe ab. Kein Kratzer, kein Knick, nicht verbogen und blitzblank; wie neu.

Resultat: Funktioniert perfekt, Empfehlenswert für jede Pokerrunde mit Pizza und Bier.

Zweiter Versuch:

Jetzt kommt der 2. Versuch unter härteren Bedingungen:
Die Karten werden durch den Schmutz vor der Tür gezogen.
Dazu kommen noch einige benutzte Kaffeetassen mit rein.
Die guten Calgonit Powerballs mit Einweichstoffen schaffen auch schwierigste Speisereste wie Eier oder Käsesoße (zumindest laut Packungsbeschreibung) – und wir alle wissen wie wichtig gerade das Entfernen von Käsesoße bei Spielkarten ist.

Bei der Wassertemperatur holen wir mit 70 Grad das letzte aus unserer Spülmaschine raus.
Die Tür unserer Labor-Spülmaschine schließt sich und in unseren Gedanken sind wir bei den Karten.

Erste Diskussionen und Wetten laufen. Wenn die Karten auch das aushalten sollen, ich habe zu Hause noch eine richtig alte Waschmaschine, da ist nichts mit Schonwaschgang, da wird noch knallhart und lautstark geschleudert. Dann schau ma mal…

Nach bangen 120 Minuten öffnet Kerstin vorsichtig die Tür und Ihr kommt eine Dampfwolke entgegen wie aus einer Nebelmaschine. Unter dem sich lichtenden Wasserdampf kann man die ersten Konturen der Karten erkennen.

Ich glaube, wir haben die Grenze dessen überschritten, was eine Plastikkarte ertragen kann. Auf den ersten Blick hat es die Herz 8 schwer erwischt. Aber erst mal alle auf das Geschirrtuch und trocken gerubbelt.

Resultat: Gut, sauber sind Sie geworden… aber zum Spielen eher ungeeignet, manche Karten haben es ganz gut überlebt, aber einige sind extrem verzogen. Wiederbelebungsversuche mittels Bügeleisen (natürlich zwischen Geschirrtüchern) haben auch keine Heilung gebracht.

Leider nicht empfehlenswert – ein Häufchen Elend.

Fazit:
Man(n) kann faul sein und braucht auch kein Spülmittel suchen.

Auf die Temperatur achten (kalt ist gut / heiß ist ganz schlecht) und nach einer Stunde gibt es wieder ungetrübten Spielspaß.

Dieser erste Feldversuch hat unseren Forscherdrang geweckt. Die Ideenvielfalt ist groß und weitere Experimente werden in kürze folgen.

Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Euer Gambler’s Store Team.