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Nachts im Museum mit Open–Air–Kino

Espelkamp. Die aktuelle Sonderausstellung im Deutschen Automatenmuseum, die sich unter dem Motto „Bist du noch ganz frisch?“ dem Thema Körperkultur aus Automaten widmet, begeisterte bereits zahlreiche Besucher. Im Kontext der Sonderausstellung veranstaltet das Deutsche Automatenmuseum auf Schloss Benkhausen am Samstag, 16. Juli ’16 bereits zum 3. Mal eine Museumsnacht.

Das zentrale Thema in der diesjährigen Event-Nacht ist das Parfüm. Zahlreiche Warenverkäufer, die einst für einen kleinen Obolus auf Knopfdruck wohlriechende Duftkompositionen versprühten, werden im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung im Deutschen Automatenmuseum präsentiert. Ob an der Straßenecke oder in öffentlichen Toiletten – die Kultur des Wohlgeruchs hatte bis in die 1960er Jahren einen hohen Stellenwert in der breiten Bevölkerung. Mit einer Vielzahl an optisch wie technisch beeindruckenden Exponaten macht das Deutsche Automatenmuseum diese duftende Zeit anspruchsvoller Körperkultur erlebbar.

Der Film, den das Deutsche Automatenmuseum in diesem Jahr zeigt, basiert auf dem Roman *_Das Parfüm. Die Geschichte eines Mörders_* von „Patrick Süskind“:https://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_Süskind und stammt aus dem Jahr „1985“:https://de.wikipedia.org/wiki/Literaturjahr_1985. Erzählt wird die Lebensgeschichte des Jean-Baptiste Grenouille, der mit seinem genialen Geruchssinn die Welt der natürlichen und künstlichen Geruchsstoffe erkundet und ihre Bedeutung in zwischenmenschlichen Beziehungen aufdeckt. Die Besetzung der Hauptrolle mit „Ben Whishaw“:https://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Whishaw galt damals als Überraschung. Für die Nebenrollen wurden namhafte Schauspieler wie „Dustin Hoffman“:https://de.wikipedia.org/wiki/Dustin_Hoffman, Corinna Harfouch, Karoline Herfurth, Jessica Schwarz oder „Alan Rickman“:https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Rickman verpflichtet. Der Film erhielt mehrere bedeutende Filmpreise und war insgesamt ein großer Erfolg.

Beginn der Filmvorführung ist um 21:30 Uhr. „Für typische Kinoleckereien ist natürlich gesorgt, ebenso haben wir eine Schlechtwetter-Alternative in petto“, versichert Museumsleiter Sascha Wömpener. Darüber hinaus sei das Automatenmuseum an diesem Tag nicht nur wie gewohnt von 11 bis 18 Uhr geöffnet, sondern zusätzlich in der Zeit von 19 bis 24 Uhr.

Der Eintrittspreis für die nächtliche Museumsveranstaltung beträgt 5 Euro pro Person (Eintritt ab 12 Jahren) und beinhaltet sowohl die Filmvorführung als auch den Besuch der Ausstellung.

Weitere Infos unter „www.deutsches-automatenmuseum.de“:http://www.deutsches-automatenmuseum.de.