Internationale Besucherzahlen auf Londoner Messen brechen 2006 alle Rekorde

– Anstieg der Besucherzahlen aus dem Ausland sorgt für neuen Rekord bei Gesamtbesucherzahl

– Höhere Besucherzahlen aus 71 der 118 vertretenen nationen

– 35 Länder und Hoheitsgebiete verzeichnen Rekord-Besucherzahlen

– 28 Länder sind mit mehr als 100 Teilnehmern vertreten

Dank der starken Zunahme internationaler Besucher hat die Gesamtbesucherzahl der Amusement Trades Exhibition International (ATEI), der International Casino Exhibition (ICE) und der interaktiven Gaming-Messe (ICEi) 2006 eine neue Rekordhöhe von 24.913 erreicht.

Gegenüber der Rekordzahl von 2005, als insgesamt 24.278 Besucher nach London kamen, stellt dies einen Anstieg von 2,6 Prozent dar. Von den Besuchern der Messen, die vom 24.–26. Januar im Londoner Ausstellungszentrum Earls Court stattfanden, reisten 15.114 zur ATEI und 9.799 zur ICE/ICEi. Obwohl die Zahl britischer Teilnehmer (13.535) 3,7 Prozent unter der des Vorjahres lag, war sie die zweithöchste Inlandsbesucherzahl seit Beginn der Messen im Jahr 1939. Ein robuster Jahresanstieg von 12,4 Prozent bei der Zahl Branchenvertreter von außerhalb Großbritanniens führte zu einem neuen internationalen Besucherrekord von insgesamt 11.315; damit stellten Besucher aus dem Ausland 45,4 Prozent der Gesamtbesucherzahl.

Gesamtzahlen (ATEI + ICE/ICEi)

Von den 118 Nationen, die 2006 auf den Londoner Messen vertreten waren, verzeichneten 71 einen Anstieg der Besucherzahlen. 35 Länder verbuchten Rekordzahlen, und 28 Länder waren mit 100 oder mehr Besuchern vertreten. Vietnam und die britischen Territorien im Indischen Ozean waren in diesem Jahr erstmals präsent, so dass die Gesamtzahl der seit 1995 teilnehmenden Länder und Hoheitsgebiete auf 175 stieg.

ATEI

Die internationalen Besucherzahlen der ATEI stiegen um 12,0 Prozent auf eine Rekordhöhe von 5.553. Die geringere Zahl britischer Besucher führte allerdings zu einem Rückgang der Gesamtzahl um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 15.114. Der Anteil internationaler Gäste der Münzautomatenmesse stieg von 32,4 Prozent im Jahr 2005 auf 36,7 Prozent in diesem Jahr.

Die Besucher der ATEI 2006 kamen aus 97 Nationen; 59 davon verzeichneten gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg der Besucherzahlen, 13 sogar Rekordzahlen. Die Britischen Jungferninseln und Macau waren erstmals auf der ATEI präsent, so dass die Gesamtzahl der seit 1995 auf der ATEI vertretenen Länder und Hoheitsgebiete auf 144 stieg.

Länderstatistiken

Zum Teil auf Grund der Verschiebung der IMA war Deutschland die bei weitem am stärksten vertretene Nation auf den diesjährigen Messen. Ein Anstieg der Besucherzahlen um 63,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr machte Deutschland zur Nr. 1 in der Gesamtwertung – mit einer Rekordzahl von 998 Besuchern. Die Zahl der ATEI-Besucher aus Deutschland verdoppelte sich fast (ein Anstieg von 95,8 Prozent auf 564) und spiegelte damit den Sprung vom vierten auf den ersten Platz in der Gesamtwertung wider.

Spanien steigerte seine Präsenz erheblich: ein Anstieg von 7,0 Prozent auf 533 auf der ATEI und von 7,1 Prozent auf 932 insgesamt – ein neuer nationaler Rekord! Trotz dieses erstaunlichen Zuwachses fiel Spanien auf Grund der starken deutschen Präsenz auf Platz zwei der internationalen Teilnehmertabelle zurück.

Auch die Niederlande steigerten 2006 ihre Präsenz auf den Londoner Messen. Die Zahl der niederländischen Gäste stieg um 5,5 Prozent auf eine Rekordzahl von 831, davon besuchten 373 die ATEI, 458 die ICE/ICEi.

Österreich verzeichnete eine Rekord-Gesamtbesucherzahl von 743 (ein Anstieg von 36,3 Prozent im Jahresvergleich), und einen nationalen Rekord für die ATEI (302, +66,9 Prozent). Österreich erreichte damit Platz vier in der Gesamtwertung und Platz fünf bei der ATEI.

Italiens Teilnehmerzahl sank gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent; mit 539 Besuchern erzielte das Land auf der ATEI den zweiten Platz hinter Deutschland. Mit einer Gesamtbesucherzahl von 740 erzielte Italien insgesamt den fünften Platz hinter Deutschland (998), Spanien (932), den Niederlanden (831) und Österreich (743).

Im Gegensatz zu jüngsten Trends und dem prognostizierten Rückgang verzeichneten die USA einen beeindruckenden Anstieg von 44,6 Prozent in der Zahl der ATEI-Besucher (240) – das achtstärkste internationale Kontingent auf der Münzautomatenmessen. Zusammen mit den Besuchern der ICE/ICEi belief sich die US-Präsenz auf insgesamt 667 (+21,5 %), ein neuer nationaler Rekord und der sechste Platz in der Gesamtwertung.

Frankreich verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 26,8 Prozent; 251 französische Besucher verhalfen dem Land zum siebten Platz in der internationalen Besuchertabelle der ATEI. In der Gesamtwertung kletterte Frankreich um eine Position auf den siebten Platz, die Zahl der französischen Gäste auf der ICE/ICEi ließ die Gesamtzahl auf 546 (+23,5 %) steigen.

Schweden erzielte mit insgesamt 525 Besuchern auf den Londoner Messen einen neuen nationalen Rekord – der Anstieg belief sich auf 16,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Höhere Anstiege aus anderen Ländern bedeuteten jedoch, dass Schweden in der Gesamtwertung der internationalen Besucherzahlen von Platz sieben auf Platz acht rutschte.

Irland stieg wieder unter die ersten Zehn der in London vertretenen Nationen auf; die Gesamtzahl der irischen Gäste belief sich auf 389, ein Anstieg von 11,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der irischen Besucher auf der ATEI stieg um 15,9 Prozent auf 285.

Nach ungünstigen Gesetzesvorlagen in der Duma nur eine Woche vor Eröffnung der Messe verzeichnete die Russische Föderation auf der ATEI einen Rückgang von 27,0 Prozent auf 116 Besucher, obwohl die Zahl russischer Gäste auf der ICE/ICEi stieg. Dies wirkte sich auf die Gesamtbesucherzahl (366) aus, die einen Rückgang von 6,6 Prozent verzeichnete.

Belgien verbuchte einen enttäuschenden Rückgang sowohl bei den Besucherzahlen auf der ATEI (um 8,4 Prozent auf 197) als auch auf der ICE/ICEi (um 11,6 Prozent auf 129). Insgesamt stellte dies einen Rückgang um 9,7 Prozent auf 326 Gäste dar. Belgien gehört damit weiterhin zu den ersten Zehn der internationalen Besuchernationen auf der ATEI, rutschte in der Gesamtwertung jedoch auf Platz 11.

Kanada verbuchte einen neuen nationalen Rekord: Die Gesamtbesucherzahl stieg um 34,1 Prozent auf 228, trotz eines Rückgangs von 13,0 Prozent bei der Zahl kanadischer Gäste (40) auf der ATEI.

Die Tschechische Republik kletterte um zwei Plätze höher auf die 12. Position der internationalen ATEI-Besuchertabelle, dank eines 15,5%igen Anstiegs auf 142 Gäste. Insgesamt war der Zuwachs jedoch bescheidener: 5,6 Prozent auf 208.

Polen steigerte seine Besucherzahlen bei der ICE/ICEi, verzeichnete auf der ATEI jedoch einen Rückgang (6,2 %) – die Teilnehmerzahl sank hier von 162 im vergangenen Jahr auf 152. Dies reichte jedoch aus, um auf Platz 11 der internationalen Gesamtwertung zu bleiben. Insgesamt ging die polnische Präsenz um 3,1 Prozent auf 187 Besucher zurück.

Ungarn verzeichnete 2006 mehr Besucher auf der ATEI (137, +9,6 %), geringere Zahlen bei der ICE/ICEi bedeuteten jedoch einen Rückgang der Gesamtbesucherzahl um 9,9 Prozent auf 173.

Taiwan stellte erstmals 100 Messebesucher in London – 68 auf der ATEI (ein Anstieg von 25,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und 32 auf der ICE/ICEi (+23,1 %); der Gesamtanstieg belief sich damit auf 25,0 Prozent.

Die Slowakei brach 2006 sowohl auf der ATEI (60, +39,5 %) und insgesamt (99, +4,2 %) ihren nationalen Rekord.

Korea erzielte in diesem Jahr ebenfalls neue Höchstzahlen für die ATEI (78, +81,4 %) und insgesamt (97, +86,5 %). Der neue Star des Fernen Ostens erreichte 2006 erstmals die ersten Zwanzig (ATEI) und kam insgesamt unter die ersten Dreißig.

Japan verzeichnete 2006 seine bisher höchsten Besucherzahlen, die um 19,2 Prozent auf insgesamt 87 kletterten. Hierzu zählte ein Anstieg um 33,3 Prozent bei den Besucherzahlen der ATEI (44).

Zu weiteren wichtigen Besuchernationen (ATEI + ICE/ICEi) zählten: Slowenien (311 Besucher, +0,7 %), Norwegen (175, +8,7 %), die Schweiz (172, +5,5 %), Israel (156, +16,4 %), Bulgarien (149, +58,5 %), Finnland (120, +5,3 %), Serbien & Montenegro (105, +32,9 %), Zypern (96, +31,5 %), Lettland (93, unverändert), Malta (93, +52,5 %), Türkei (63, +65,8 %), Kroatien (62, +10,7 %), Estland (57, +50,0 %), Rumänien (56, +27,3 %), Philippinen (31, +287,5 %), Indien (24, +100,0 %), Kolumbien (20, +122,2 %) und Peru (19, +137,5 %).

Zu weiteren wichtigen Ergebnissen der ATEI zählen: Griechenland (108 Besucher, +3,9 %), Finnland (75, +5,6 %), Israel (60, +36,4 %), Slowenien (55, +129,2 %), Zypern (47, +11,9 %), Türkei (37, +146,7 %), Südafrika (32, +68,4 %), Malta (30, +100,0 %), Lettland (29, +52,5 %), Bulgarien (23, +64,3 %) und Estland (19, +216,7 %).

2007 finden die Messen von Dienstag, dem 23. Januar, bis Donnerstag, dem 25. Januar, im Londoner Veranstaltungszentrum Earls Court statt.

Alle genannten Zahlen sind noch nicht vom Audit Bureau of Circulation (ABC) geprüft.

Rückblick auf die Londoner Messen 2006

Peter Rusbridge – CEO, Clarion ATE

„Obgleich die Besucherzahlen nur einen Aspekt einer erfolgreichen Fachmesse ausmachen, sind wir mit den Ergebnissen der ersten ATEI/ICE/ICEi unter der Schirmherrschaft von Clarion Events sehr zufrieden. Die Besucherzahlen stiegen auf 24.913 und lagen damit nur 87 unter dem angestrebten Meilenstein von 25.000. Alle unsere Anstrengungen werden sich nun darauf konzentrieren, diesen Meilenstein im kommenden Jahr zu überschreiten.

Das Wachstum der Messen ist vor allem auf die hohe Zahl von Einkäufern zurückzuführen, die von außerhalb Großbritanniens nach London reisten. Bei der ATEI machte das internationale Kontingent einen Anteil von 36,7 Prozent aus, bei der ICE/ICEi einen Anteil von 58,8 Prozent, insgesamt waren es 45,4 Prozent. Beweis genug, dass wir auf dem internationalen Markt effektive Lösungen für Anbieter und Einkäufer bieten.

Obgleich in diesem Jahr weniger britische Einkäufer die Messen besuchten als 2005, war ihre Zahl die zweithöchste, die wir jemals verzeichneten; vor dem Hintergrund des gegenwärtig nicht sonderlich dynamischen Münzautomatensektors kann sie damit als äußerst robust bezeichnet werden.

Die Verbschiebung der deutschen IMA wirkte sich positiv auf die Londoner Messen aus. Fast 1.000 Einkäufer reisten aus Deutschland an, viele zum ersten Mal. Das Feedback der deutschen Einkäufern war äußerst positiv, und wir sind optimistisch, dass wir auch 2007 auf ihre Unterstützung zählen können, wenn die Vielfalt der vorgestellten Produkte noch größer sein dürfte.

Während die Einkäuferzahlen aus Ländern wie Spanien, den Niederlanden, Österreich, Italien, den USA, Frankreich, Schweden und Irland weiter stark sind, sollte darauf hingewiesen werden, dass inzwischen aus 28 Ländern mehr als jeweils 100 Besucher zu den Londoner Messen reisen – ein Zeichen echter Stärke.

Das Jahr 2007 wird eines der bedeutsamsten in der Geschichte der Messen werden. Die Einführung des neuen Lageplans und die neue Konfiguration in Earls Court 1 wird uns in die Lage versetzen, die rund 50 neuen Unternehmen unterzubringen, die ausstellen möchten, und die 40 Prozent der bisherigen Aussteller, die größere, bessere Stände wünschen, optimaler zu bedienen.

Branchenvertreter, die bisher noch nicht auf den Londoner Messen waren, sollten dies 2007 auf jeden Fall tun – denn das wird ein besonderer Qualitätsjahrgang!“