Zu den angekündigten Warnstreiks an den drei Standorten der Baden-Württembergischen Spielbanken nimmt die Geschäftsführung wie folgt Stellung:
Den Forderungen nach einer Gehaltsanpassung in allen drei Häusern kamen die Baden-Württembergischen Spielbanken entgegen, trotz laufender Gespräche über einen einheitlichen Tarifvertrag, der Ungleichheiten zwischen den einzelnen Standorten beseitigen und eine langfristige Zukunftssicherung des Unternehmens sichern soll.
„Die Baden-Württembergischen Spielbanken setzen in ihrer Bestrebung und ihrem Agieren auf eine zeitnahe, faire und zukunftsorientierte Lösung, die in allen bisherigen Verhandlungen mit ver.di entsprechend platziert wurde. Umso mehr bedauern wir, den angekündigten Warnstreik“, so Tobias Wald, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Spielbanken.
Erst am Mittwoch, 27. Mai 2026 ist das Unternehmen mit einem Schreiben an ver.di positiv auf die zuletzt vorgebrachten Forderungen eingegangen und hat ein konkretes Angebot für das Jahr 2026 unterbreitet, um mit überdurchschnittlichen Sonderzahlungen den Verhandlungszeitraum zu überbrücken.
In diesem Schreiben wurde als Teil des Angebotes die Gegenseite aufgefordert, die Tarifverhandlungen unverzüglich wieder aufzunehmen, um mit konstruktivem Handeln schnellstmöglich einen neuen und einheitlichen Tarifvertrag für alle drei Standorte im Sinne unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Zukunft unserer Spielbanken zu ermöglichen.
Der Spielbetrieb ist am Samstag trotz des angekündigten Streiks in allen drei Häusern gemäß Glücksspielstaatsvertrag voraussichtlich gewährleistet.
Quelle: Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG