Es sind jene Abende, in denen sich eine Stadt ihrer selbst vergewissert. Die 32. Verleihung des B.Z.-Kulturpreises im Haus der Berliner Festspiele, genial moderiert von Meret Becker, zeigte Berlin als kulturelle Kraftzentrale: souverän, vielfältig und von bemerkenswerter künstlerischer Dichte. Wie die B.Z. ausführlich berichtete, standen Persönlichkeiten im Mittelpunkt, die weit über den Moment hinauswirken.

Das Besondere an dieser Preisverleihung sind die persönlich auf die Preisträger zugeschnittenen Kunstdarbietungen, wie B.Z.-Chefredakteur Jan Schilde hervorhob. Gerade die Ehrung von Norbert Bisky verlieh dem Abend eine besondere zeitgenössische Note: Seine Malerei, die sich mit Brüchen, Identität und gesellschaftlicher Realität auseinandersetzt, steht sinnbildlich für ein Berlin, das sich nicht in Selbstgewissheit einrichtet, sondern stets neu befragt.
Spielbank Berlin – eine Säule der Kulturförderung

Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, formulierte es so: „Kulturförderung ist für uns kein punktuelles Engagement, sondern Teil unserer Verantwortung für diese Stadt. Berlin lebt von seiner kulturellen Vielfalt – und wir tragen mit Überzeugung dazu bei, dass sie sich entfalten kann.“ So wurde die Gala zu mehr als einer Preisverleihung: zu einem klaren Bekenntnis zur kulturellen Substanz Berlins und zu den Kräften, die sie tragen.
Prominenz aus Politik und Stadtgesellschaft

Quelle: Spielbank Berlin