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Pokerexperte Michael Keiner, schreibt exclusiv für die ISA-CASINOS

(rs) In der Pokerszene in Europa, sowie in Amerika ist Michael Keiner schon lange kein Unbekannter mehr. Viele Spieler schätzen seine Fairness und den Umgang mit anderen Poker – Spielern. Nicht umsonst sagt man Ihm nach, „er wäre ein Gentleman am Pokertisch.“ Trotzdem sollte man ihn niemals unterschätzen, seine Erfolge sprechen für sich.

Anlässlich eines Treffens in Las Vegas zur WSOP 2005 vereinbarte Chefredakteur Reinhold Schmitt, [key:IC], mit dem internationaler Pokerexperten einen Deal, der für alle unsere Pokerfans und unseren Lesern, vorteilhaft ist. Er schreibt Berichte aus der Pokerszene und stellt sie uns zur Verfügung.

Heute stellt sich Ihnen Michael Keiner vor.

Michael Keiner, <br>internationaler Pokerexperte Michael Keiner, ist am am 08. Februar 1959 in Wetzlar/Deutschland geboren, Abitur 1977 in Wetzlar, 2 Jahre Offiziersausbildung bei der Bundeswehr im Kempten/Allgäu. Medizinstudium von 1979 bis 1985 in Gießen, danach Beginn der chirurgischen Facharztausbildung in Wiesbaden mit zahlreichen Aufenthalten zur Weiterbildung in Johannesburg/Südafrika, Newcastle/England, San Francisco und San Diego/USA. Eröffnung einer Klinik für kosmetische Chirurgie 1994 in Wetzlar, mit dem damals größten Laserzentrum in Deutschland.

Seit 2001 nur noch nebenberuflich (ca. 10 Stunden im Monat) als kosmetischer Chirurg tätig.

Weitere Tätigkeiten:

Von 1979 bis 1995 aktiver Motorradrennfahrer, 250 ccm, 350 ccm, 500ccm und Superbikes, Teilnahme an mehreren Grand Prix und zwischen 1992 und 1994 in der Langstreckenweltmeisterschaft.

1984 bis 1990 massives Engagement in spekulativen Optionsscheingeschäften, spezialisiert auf die japanische Börse, Gründer und Mitinhaber der Keiner & Partner Vermögensverwaltungsges. mbH.

Pokerkarriere:

Erstmalig 1993 anläßlich eines chirurgischen Weiterbildungsaufenthaltes mit Limit Texas Holdem in Berührung gekommen.

Das Konzept des Spiels faszinierte mich schnell und als es 1995 in einigen deutschen Spielcasinos neben Seven Card Stud eingeführt wurde, nahm ich regelmäßig daran teil.

Nach dem Gewinn einiger kleinerer Turniere in der Spielbank Bad Homburg, nahm ich 1997 erstmals an einem internationalen Turnier teil und gewann auf Anhieb die Europameisterschaft im Pot Limit Seven Card Stud in London. Ab 1998/99 konzentrierte ich mich vermehrt auf Omaha Pot Limit Cashgames, die regelmäßig in den Spielbanken Bad Homburg, Wiesbaden und Baden-Baden angeboten wurden. Dazwischen reiste ich in unregelmäßigen Abständen zu internationalen Turnieren. Im Jahr 2002 nahm ich eine komplette Auszeit von diesen Turnieren, um mich ausschließlich auf die deutschen Omaha Cashgame Partien zu konzentrieren. Im Jahr 2003 nahm ich wieder gelegentlich, seit 2004 regelmäßig an höherrangigen internationalen Turnieren teil.

Beste Turnierdisziplin: No Limit Holdem

Beste Cashgamedisziplin: Potlimit Omaha, buy in bis 5,000.- Euro

Internationale Turniererfolge:

Juli 1997 1. Platz Europameisterschaft Pot Limit Stud
März 1999 1. Platz Vienna Spring Festival Limit Holdem
Juni 1999 2. Platz Helsinki Limit Stud
Juni 1999 2. Platz Pot Limit Stud Paris
Februar 2000 1. Platz Bregenz Pot Limit Holdem
April 2000 15. Platz Weltmeisterschaft Limit Omaha Las Vegas
August 2000 2. Platz Europameisterschaft Dealers Choice Baden-Baden
Mai 2001 10. Platz Weltmeisterschaft Limit Omaha Hi/Lo Las Vegas
Juni 2001 5. Platz Heads Up Weltmeisterschaft No Limit Holdem Wien
März 2003 2. Platz World Series of Poker Trial Wien
März 2004 1. Platz Vienna Spring Festival No Limit Holdem
Mai 2004 15. Platz (von 450 Teilnehmern) Weltmeisterschaft im Pot Limit Holdem Las Vegas
Mai 2004 11. Platz (von 650 Teilnehmern) Weltmeisterschaft 3,000 USD No Limit Holdem Las Vegas
Juli 2004 4. Platz Velden Wörthersee Trophy No Limit Holdem
Oktober 2004 1. Platz European Poker Tour Pot Limit Omaha Dublin
Mai 2005 1. Platz Omaha Pot Limit Wien
Mai 2005 1. Platz Austrian Masters No Limit Holdem Wien
Juni 2005 17. Platz (425 Teilnehmer) Weltmeisterschaft 2,500 USD Pot Limit Holdem Las Vegas