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Casino Reeperbahn informiert: Bank „gesprengt“ durch bisher höchsten Roulette-Gewinn von 520.000 Euro

Hamburg, 5. Oktober 2009. Es war fast wie im Kino, nur besser – weil wahr: Im Film Ocean’s 13 wollen Danny Ocean, Rusty und Co. Willy Bank’s Las Vegas-Casino sprengen. Doch die Hollywood-Helden um George Clooney, Bratt Pitt und Al Pacino scheitern – und die Wirklichkeit findet im Casino Reeperbahn statt.

Ein 40-jähriger gewinnt hier vergangene Woche zunächst 120.000 Euro am Roulette-Tisch. Am Tag darauf besucht er das Kiez-Casino wieder. Und hat noch mehr Fortune. Er setzt, gewinnt, setzt wieder mehrmals hintereinander auf Plein – und die einzelnen Zahlen bescheren ihm den bisher höchsten Roulette-Gewinn im Kiez-Casino auf der Reeperbahn. Der Lohn des Spiels sind 400.000 Euro für den erfolgreichen Spieler – und eine (fast) gesprengte Bank.

In früheren Zeiten breiteten die Croupiers ein schwarzes Tuch über den Tisch, dessen „Bank“ gesprengt wurde. Das feierlich drapierte schwarze Tuch signalisierte, dass an diesem Tisch „nichts mehr geht“. Heute reicht ein kurzer Weg zu einem Geldinstitut, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Damit wird es unmöglich, die Bank in einem Casino zu sprengen. Eine Spielbank ist immer flüssig und zuverlässig, da sie nach staatlich klar bestimmten Regeln arbeitet. Aber es bleibt die Legende und die Illusion, wie sie das Kino zaubert.

Der Gast nahm die Sprengung der Kiez-Bank gelassen. Er freute sich, das Geld am nächsten Tag zu bekommen.