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Spielbank Hamburg informiert: Tokio Hotel zum Fotoshooting für US-Magazin im Casino Esplanade

Hamburg, 3. März 2008. Ihren 18. Geburtstag feierten Bill und Tom von Tokio Hotel noch in einer Hamburger Bar. „Casino Night“, so das Motto am 1. September 2007, „weil man mit 18 ja auch endlich ins Casino gehen darf. Das finden wir geil“. sagte Bill zuvor in der Jugendzeitschrift BRAVO. Alle Gäste müssten sich schick machen, nur bei Tom mache er eine Ausnahme: „Der will einen schwarzen Trainingsanzug anziehen.“ Ein halbes Jahr später wird es ernst: Ein schwarzer Mercedes-Bus mit verhangenen Fenstern fährt vor dem Casino Esplanade vor, dahinter eine C-Klasse. Zuerst steigen zwei Männer aus. Security. Dann marschieren die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz und ihre Freunde Gustav Schäfer und Georg Listing ins Casino. Mehrere Taxen folgen: Die Fotocrew.

Sie setzt Tokio Hotel im Casino Esplanade in’s Bild. Die Universal Music Group hatte um den Termin gebeten, um Fotos für das US-Magazin Blender zu machen. Nun, da die Kaulitz-Brothers 18 sind, steht ihnen das Casino offen. Und Universal freut sich und plant eine weltweite Marketing-Kampagne. Vorgänger Sony Bertelsmann Music Group grämt sich. Bertelsmann hatte die Glam & Gothic-Rocker aufgebaut, dann vor dem ersten Album fallen gelassen. Die vier suchten sich notgedrungen eine neue Plattenfirma und fanden sie mit dem Weltmarktführer Universal.

Tokio Hotel ist kein nationales Phänomen mehr. Im April startet ihr erstes US-Album. Bill, Tom & Co erobern das Mutterland des Rock. Gerade haben die vier Jungs aus Magdeburg ihre Amerika-Tournee abgeschlossen – und schafften es in die New York Times. Sie zeigt kreischende US-Girls und blitzende Digi-Cams. Für die Auszeichnung mit dem Echo hatten sich die Musiker per Schaltung aus Los Angeles bedankt. Auch bei der Verleihung der Goldenen Kamera sorgte Tokio Hotel für ein Kreischkonzert. Das war auch vor dem Hamburger Casino Esplanade zu vermuten, wäre der Termin öffentlich gewesen. So blieb alles ruhig. Bill ließ sich Roulette erklären, Tom wunderte sich über seine guten Karten beim Black Jack – und alle vier Jungs bedankten sich artig, als sie gingen. Und dabei hinterließen sie das, was man einen guten Eindruck nennt – obwohl die vier Jungs schrill „rüberkamen“ und in manchen Casinos für Stirnrunzeln sorgen würden.

Dr. Hergen H. Riedel
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