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Spielbank Mainz: Wenn einer beim Pokerturnier jede Hand spielen kann…

Mainz, 12. Oktober 2007. Es schien, als hätte der spätere Gewinner Fatih Karaduman jede Hand spielen können. Der Flop war ihm sehr gewogen und die anderen Finalisten schlugen fast die Hände über dem Kopf zusammen, als er ein uns andere Mal den Tisch abräumte. 37 Teilnehmer waren angetreten, es ging um einen Pott mit 3700 Euro.

Es schien, als hätte der spätere Gewinner Fatih Karaduman jede Hand spielen können. Der Flop war ihm sehr gewogen und die anderen Finalisten schlugen fast die Hände über dem Kopf zusammen, als er ein uns andere Mal den Tisch abräumte. 37 Teilnehmer waren angetreten, es ging um einen Pott mit 3700 Euro. Natürlich hielt sich Karaduman auch in den richtigen Momenten zurück, obwohl er durchaus spielbare Blätter hatte. Aber im Großen und Ganzen war jedoch gegen seine Fortune kein Kraut gewachsen. Bestes Beispiel dafür war das Ausscheiden von Viktoria Willareth, die mit A-D All-In ging. Karaduman callte mit einem Paar 10, und der Flop brachte nicht nur das As (erleichterte Laute auf Seiten Willareths), sondern auch eine 10 (allgemeines Raunen) und gleich noch eine hinterher (Aufschrei). Damit war Willareth als Fünfte gegen einen Poker 10 ausgeschieden; sie erhielt von jedem der letzten Vier 25 Euro, somit war ihr All-In wieder drin.

Die verbleibenden Vier kämpften weiter. Sehenswert war der Wiederaufstieg des Ralf Albert, der mit 1500 im Small Blind All-In gehen musste. Er stand bereits auf, um zu gehen – und gewann. Das nächste Mal ging er wieder All-In mit 4500, Henrich callte und Albert gewann. Dieses Spielchen wiederholte sich noch zwei weitere Male, und damit war er wieder gut im Geschäft.

Als der Vierte ausgeschieden war, wofür er 370 Euro erhielt, einigten sich die letzten Drei auf einen Tausender für jeden und die verbleibenden 330 Euro für den Gewinner. Mario Henrich schied als Dritter mit einem gescheiterten All-In gegen – natürlich – Karaduman aus. Dieser und Albert suchten nun die Entscheidung und gingen beide All-In. Karaduman ging aus diesem Zusammenprall mit einem Paar als Sieger hervor und erhielt dafür 1330 Euro.

Bis zum Schluss waren zwei Cash-Game-Tische geöffnet.