Sind das wirklich echte Goldbarren?

Im Grand Casino Basel fand das „The 2nd International Black Jack Tournament“ vom 29. bis 30. April 2007 statt.

Das grosse Finale wurde am 1. Mai 2007 ausgespielt, bei dem es garantierte CHF 60.000.– zu gewinnen gab. Insgesamt nahmen 112 Teilnehmer an dem Turnier teil. Auch die [key:IC] spielte mit. Drei Teilnehmern mit und schaffte es immerhin bis zum Finaltag. Mehr war aber leider bei diesem Turnier für die [key:IC] nicht drin.

Aber von vorne:

Strahlender Sonnenschein nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz. Passend zu diesem frühsommerlichen Wetter veranstaltet das Grand Casino Basel das „Grösste Black Jack Turnier“ das es in der Schweiz bis dato gegeben hat.

Michèle Wilhelm, Leiterin Tischspiel hiess die Teilnehmer willkommen und wünschte Ihnen viel Glück und viel Erfolg. Nach Bezahlung des Startgeldes in Höhe von CHF 200,– fanden die Teilnehmer an sechs Spieltischen die Gelegenheit, sich mittels „Chippunkten“ für das grosse Finale am 1. Mai zu qualifizieren.

Zuvor wurden die Startnummern ausgelost und jeder Teilnehmer erhielt als Präsent einen Rucksack gefüllt mit Trink- und Essensgutscheinen sowie Kugelschreibern.

Ein eher kleines zusätzliches Geschenk, das da mit dabei war machte sofort Furore: Es sah aus wie ein echter kleiner Goldbarren. Es wurde von den Teilnehmern gedreht und gewendet, da auch das Gewicht des „Kleinen Goldbarrens“ dementsprechend schwer war. Bis jemand endlich herausfand, dass der Kopf verschieb bar war und es letztendlich ein Feuerzeug war, verpackt als Goldbarren. Ein netter „Gag“ und sicherlich einer der bei den Gästen in Erinnerung bleiben wird.

Gespielt wurde in zwei Runden zu je drei Tischen. Dicht gedrängt umlagert waren diese von den wartenden Teilnehmern die das Spiel beobachteten. [key:IC] trat mit drei Spielern an. Zwei davon schafften es auf Anhieb, sich für das Finale am 1. Mai zu qualifizieren. Das war natürlich ein positiver Start.

Insgesamt hatten sich für das Finale am letzten Turniertag 42 Black Jack-Spieler qualifiziert und fieberten nun dem Endspiel entgegen.
Schon zwei Stunden vor Startbeginn standen die Finalisten am 1.Mai an den Tischen und diskutierten ihre Strategien und rechneten ihre Chancen aus, es in das Endspiel zu schaffen. Gespannt verfolgten alle die Verlosung der Plätze mit ihren Teilnehmern.

In der ersten Runde (insgesamt drei bis zum Finale) verlor der erste [key:IC]-Spieler gleich seine Spiele und schied aus. Er war chancenlos. Fortuna war ihm nicht hold und ausser magere 16 Punkte als bestes Blatt, erreichte er nichts. Jubel dagegen bei den Siegern. An jedem Tisch wurden die drei ersten Punktbesten für die nächste Runde eingetragen sowie jeweils der Viertplazierte.

In der zweiten Runde erging es dem anderen [key:IC]-Spieler wie seinem Vorgänger; er schied aus. Allerdings konnte man hier wie beim Poker sagen, dass er durch einen Bad-Beat ausschied. Im letzten Spiel setzte er 500 Punkte und sein Gegenspieler, der über dieselbe Punktzahl verfügte, nur 350. Erste Karte bei ihm eine Neun, der Gegenspieler eine 8 und die Bank eine Zehn. Zweite Karte eine 8, damit hatte er 17. Sein Gegenspieler eine zwei, so dass er 10 hatte. Er verdoppelte nicht und erhielt ein As, somit hatte er 21. Die Bank drehte eine Sieben um und machte damit 17. Egalität für die [key:IC] und somit das Aus. Pech gehabt und damit zum Zuschauer degradiert.
Spannende Kämpfe und Spiele wurden ausgetragen bis letztendlich die Finalisten feststanden. Alle waren damit bereits im Preisgeld, da es von Platz sieben bis zum ersten „Cash“ gab.

Am Finaltisch gab es dann kein Durchkommen mehr. Dicht umlagert und angefeuert wurden die Spieler von Freunden und Bekannten. Langsam lichteten sich die Reihen bis der Sieger feststand.
Die Siegerehrung fand direkt im Anschluss statt. An alle sieben Spieler aus der Finalrunde wurden die Schecks, die nachher in Jetons eingelöst wurden, in einer feierlichen Zeremonie überreicht. Zusätzlich erhielt jeder Finalist eine Flasche Champagner.
Der Ausklang fand bei einem warmen und kalten Buffet statt, an dem sich jeder satt essen konnte.

Fazit: Die Stimmung war ausgezeichnet und die Dealer sowie das gesamte Service-Personal, das alle Gäste mit Getränke versorgte, waren immer zuvorkommend und freundlich.

Ein kleiner Wermutstropfen blieb daher: Für den Tronc der Dealer wurde fast nichts gespendet. Magere 800 CHF bleiben für ihre tadellose Arbeit hängen. Nun ja vielleicht wird es beim nächsten Mal besser, denn es soll nicht vergessen werden, dass Sie eigentlich erst ein reibungsloses und faires Turnier ermöglichen und dafür sollte man sich auch erkenntlich zeigen.

Sieger des BJ-Turniers des Jahres 2007

Name Start Score Ende im Ranking
Jean-Luc Haller 99 3900 1
Andy Fejes 98 3300 2
Patrick Meier 71 2000 3
Rolf Vetsch 79 1700 4
Martin Imobersteg 94 1650 5
Rolf Wenk 78 1500 6
Tissa Rebmann 29 7. Spiel 7

Black Jack Turnier in Grand Casino Basel