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Kursaal Bern mit mehr Gewinn im 2005

Der Kursaal Bern ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2005. Der konsolididerte Jahresgewinn stieg auf 2,7 Mio. Franken (Vorjahr: 1 Mio.). Daran beteiligt sind die Kongress+Kursaal Bern AG, die Tochter Hotel Allegro und die Grand Casino Kursaal AG.

Die Kongress+Kursaal AG steigerte den Umsatz um 1,6 Mio. auf 20,3 Mio. Franken. Der Jahresgewinn beträgt 2,1 Mio. Franken. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung, eine Dividende von 15 Prozent auszurichten (Vorjahr 10 Prozent).

Das Hotel Allegro verzeichnete 58 300 Übernachtungen und steigerte damit die Zimmerbelegung von 67,8 auf 71 Prozent, wie die Kongress+Kursaal Bern AG mitteilte. Der operative Umsatz stieg um 7,4 Prozent auf 8,2 Mio. Franken. Der Reingewinn beträgt nach Abschreibungen von 1,8 Mio. Fr. 35 000 Franken.

Mit einem Bruttospielertrag von 52,9 Mio. übertraf das Casino erstmals die Marke von 50 Mio. Franken. Im Vorjahr war der Bruttospielertrag bei 49,2 Mio. gelegen. Drei Viertel des Ertrags kommen von den 263 Automaten, ein Viertel vom Spiel an den Tischen. Das Casino lieferte dem Bund 24 Mio. Fr. Spielbankenabgabe ab.

Täglich frequentieren im Mittel 2000 Gäste den Kursaal. Davon besuchen 750 das Casino. Die Kursaal-Unternehmungen beschäftigen 400 Mitarbeitende.

Sorgen hat der Kursaal Bern wegen zu wenig Parkraum, wie es in der Mitteilung heisst. Er müsse das Angebot an Parkplätzen vergrössern, sonst bestehe die Gefahr, dass Geschäfte an Mitbewerber in andern Städten verloren gingen.