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Erfahrungsaustausch der Spielbankaufsichtsdienste

Aachen – Zu ihrem 44. Erfahrungsaustausch trafen sich aus nahezu allen deutschen Bundesländern Vertreter der in den Spielbanken tätigen staatlichen Aufsichtsdienste für zwei Tage in Aachen.

In das erst kürzlich für das Publikum frei gegebene Finanzzentrum an der Krefelder Straße geladen hatte Ltd. RD Günter Reinartz, Vorsteher des Finanzamts Aachen-Innenstadt, der auch durch das umfangreiche Tagungsprogramm führte. Die rund 60 Teilnehmer informierten sich über die Entwicklung des bundesdeutschen Spielangebots, über anstehende Änderungen der (steuer-)rechtlichen Rahmenbedingungen, über Sicherheits- und Organisationsfragen im laufenden Spielbetrieb sowie über mögliche Auswirkungen kürzlich ergangener höchstrichterlicher Rechtsprechung.
Interessante Einblicke in das niederländische (Spielbank-)Recht eröffneten sich den Teilnehmern anlässlich eines kurzen Abstechers in die nur wenige Kilometer westlich von Aachen gelegene Spielbank Valkenburg (NL), dessen Management über den dort geltenden Rechtsrahmen informierte und sich bereitwillig den vielen Fragen der Sitzungsteilnehmer stellte.

Entsprechend eingestimmt ging es abends doch zurück in die Spielbank Aachen, denn zum festen Bestandteil eines jeden Erfahrungsaustausches gehört traditionell der Besuch der örtlichen Spielbank. Dort wechselten dann insbesondere an den vielen American-Roulette-Tischen reichlich Chips ihren Besitzer. Am einzigen „Franzosen“ dürften sich die Croupiers an diesem Abend im Stillen über so manche wie aus der Pistole geschossene, gekonnt vorgetragene Annonce gewundert haben – ausgesetzt wurden selbst die noch so komplizierten Ansagen jedoch stets souverän.