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Stetiges Wachstum im Interesse des ordnungspolitischen Auftrages

Spielbank Wiesbaden: Wettbewerbsfähig dank strategischem Mix aus konventionellem Glücksspiel und Online-Roulette

Wiesbaden – Mit einem um 3,7 Prozent auf 47,7 Millionen Euro gestiegenen Bruttospielertrag (BSE) schließt die Spielbank Wiesbaden auch das Geschäftsjahr 2005 mit einem bemerkenswerten Zuwachs ab (BSE: Differenz Einsätze der Gäste – Gewinne der Gäste). Dabei entwickelte sich das 2004 eingeführte, bis heute in Deutschland einzige staatlich konzessionierte Online-Roulette, äußerst positiv. So sind derzeit 4.300 Nutzer für das Internet-Roulette autorisiert, etwa 220 besuchen täglich diese virtuelle Dependance. Ihr Anteil am BSE ist bereits beachtlich. Sie sorgt so gemeinsam mit dem konventionellen klassischen Spiel (u.a. Roulette, Black Jack) und dem Automatenspiel für die Ertragszuwächse.

Die kontinuierlich hohe Attraktivität des Lebendspieles belegt eine weitere Kennziffer. So steigerte die Spielbank Wiesbaden die Quote der Zweitbesucher um mehr als 2 Prozentpunkte von 19,5 auf 21,6 Prozent: Mehr als jeder Fünfte, der zum ersten Mal das Casino im Kurhaus besuchte, kehrt mindestens ein zweites Mal an die Spieltische hier zurück. Dieser hohe Wiederholer-Wert bedeutet eine Alleinstellung: Im sonstigen Konsum- und Entertainmentsektor gelten schon Umwandlungsraten von 2 Prozent als Erfolg. Allerdings ist die allgemeine Konjunkturschwäche in Deutschland auch an der Spielbank nicht spurlos vorübergegangen. Die Zahl der Besucher sank nicht unerheblich um rund 8 Prozent auf 283.400.

Mit dem BSE von 47,7 Millionen Euro im Jahr 2005 kann sich die Spielbank Wiesbaden als eine der wenigen Deutschlands von der Branchenrezession abkoppeln. Die Zuwächse der letzten Jahre – 2004 (+4,9 Prozent), 2003 (+6,4 Prozent) und 2002 (+ 2,8 Prozent) – zeigen dabei eine Wiesbadener Sonderkonjunktur. Mit ihr baut die Spielbank Wiesbaden ihre Marktführerschaft im Rhein-Main Gebiet weiter aus. Unter den über 60 deutschen Spielbanken belegt sie – nach Dortmund, Berlin, Hamburg und Stuttgart – Rang 5.

Von der überdurchschnittlichen Entwicklung profitiert besonders die öffentliche Hand: Sie erhielt 2005 rund 43 Millionen Euro an Abgaben. Das waren etwa 3,6 Prozent mehr als 2004. Auf die Stadt Wiesbaden entfielen davon 13,73 Millionen Euro, auf das Land Hessen 29,23 Millionen Euro.

„Dank unserer strategischen Entscheidung, die konventionellen Spielangebote – insbesondere das Lebendspiel – zu pflegen und parallel ein Online Roulette einzuführen, kann die Spielbank Wiesbaden weiter ihren öffentlichen Auftrag erfüllen. Nur wenn die Spielbank zukunftssicher aufgestellt ist, kann sie zugleich ordnungspolitisches Instrument und wirtschaftlich gesundes Unternehmen sein“, erläutert Thomas Freiherr von Stenglin, Geschäftsführer der Spielbank Wiesbaden, die Ziele seines Hauses. Mit ihrem Online Angebot ist die Spielbank Wiesbaden gegenüber den ausländischen Wettbewerbern zwar mit Blick auf Attraktivität und Sicherheit mindestens gleichwertig. Erhebliche Wettbewerbsverzerrungen ergeben sich aber aus den unterschiedlichen fiskalischen (sehr hohe Abgaben) und rechtlichen (langwierige Autorisierungsprozeduren) Rahmenbedingungen. Zudem drängen immer neue
Wettbewerber auch auf den nationalen deutschen Markt. Wichtiger Auftrag für die Spielbank Wiesbaden in diesem Rahmen ist, den inländischen, respektive hessischen, Internet-Nutzern eine staatlich konzessionierte Alternative zu den in Deutschland zwar angebotenen aber nicht konzessionierten und deshalb illegalen Betreibern zu bieten. Alleine deswegen sollte es, so von Stenglin, in Absprache mit dem Staat, eine Weiterentwicklung der eigenen Spielangebote geben, die durch steigende Attraktivität das Glücksspiel zum konzessionierten Wiesbadener Online Casino kanalisieren.

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Spielbank Wiesbaden GmbH & Co. KG
Geschäftsführer Thomas Frhr. v. Stenglin
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