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Spielcasino: Land will städtischen Erlös

Aachen – Die Landesregierung plant die Kürzung des Anteils, der vom Erlös der Spielcasinos an die jeweiligen Kommunen geht. Auch die Stadt Aachen wäre betroffen.

Bislang fließen 15 Prozent der Einnahmen des Spielcasinos an der Monheimsallee – 2005 waren das rund 2,9 Millionen Euro – in die Stadtkasse. Ab dem 1. Juli sollen es nur noch 12 Prozent sein.

Ein Minus von rund 600000 Euro. Ziel ist es, «den Landeshaushalt zu konsolidieren», sagt CDU-Landtagsabgeordneter Rolf Einmal. Da müsse man an allen Stellschrauben ziehen. Bei der Stadt Aachen sieht man das natürlich anders: «Auch wir müssen konsolidieren», sagt Kämmerin Annekathrin Grehling.

Leider gäbe es im föderalen System keinen mehr, der unter ihr stehe. «Das schlägt sich in einem Nothaushalt immer direkt nieder – und zwar nachhaltig.»