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Casinos Austria prüfen ungarische Casino-Konzession

Vorstand Herzfeld: Angesichts schwer darstellbarer Wirtschaftlichkeit aber eher nicht von Interesse

Budapest – Die Casinos Austria wollen die Ausschreibung für eine Casino-Konzession im geplanten „Eurovegas“ in der westungarischen Stadt Bezenye nahe der österreichischen Grenze prüfen. Es sei aber davon auszugehen, dass die Lizenz für die Casinos Austria angesichts der in der Ausschreibung festgehaltenen Bedingungen und geforderten Investments „nicht wirklich von Interesse“ sei, sagte Casinos-Austria-Vorstand Paul Herzfeld am Montag zur APA.

Eine erste Bewertung zeige, dass die Wirtschaftlichkeit des mit insgesamt 1 Mrd. Euro projektierten Vorhabens „schwer darstellbar“ sei, meinte Herzfeld. Außerdem würden sich derartige Großeinheiten in Europa nicht großartigen Zulaufs erfreuen, wenn man etwa auf Eurodisney blicke. Die Casinos Austria sind bereits in Ungarn vertreten.

Eurovegas soll als touristisches Highlight in Ungarn aufgebaut werden. Das ungarische Finanzministerium will die Casino-Konzession laut Ausschreibung für 20 Jahre gegen einen Jahresbetrag von 3,5 Mrd. Forint (13,92 Mio. Euro) erteilen.