Neue Studie untersucht Größe und Struktur des deutschen Wettmarktes

[key:OELBERMANN]

Die Größe des Wettmarktes in Deutschland wird laut Umfrage von aktuell Euro 2,2 Mrd. auf knapp Euro 5 Mrd. in 2010 ansteigen.

Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung MECN untersucht den deutschen Wettmarkt im Detail und versucht die Vielzahl der noch offenen Fragen bzgl. dieser Branche zu beantworten.

Die Studie basiert in Teilen auf den Ergebnissen einer im Frühjahr/Sommer 2005 unter Industrieexperten durchgeführten Umfrage.

Die Nachrichten über den deutschen Wettmarkt haben eine nie da gewesene Intensität erreicht und täglich rückt die Wettbranche mehr in das Interesse einer breiten Öffentlichkeit. Einen weiteren entscheidenden Meilenstein erwarten alle Marktteilnehmer Anfang des nächsten Jahres, wenn das Bundesverfassungsgericht endlich die Weichen stellen wird für ein „massives Wachstum oder eine Rückkehr zum alten Modell“.

Zeit also, die Branche näher zu analysieren und die Kenntnisse über den deutschen Wettmarkt aus dem Bereich der Spekulationen heraus zu führen. Martin Oelbermann, Direktor von MECN, ergänzt: „Der Wettbereich ist bis heute der große Unbekannte in der deutschen Glücksspielindustrie und es bestanden bisher nur ungenaue Kenntnisse über Größe, Struktur und relevante Anbieter“. Die neue MECN Studie greift daher einige der wichtigsten Punkte auf:

  • Der Wettmarkt hat aktuell einen Anteil von 5%-10% am gesamten deutschen Glücksspielmarkt (ca. Euro 30 Mrd. – gemessen in Spieleinsätzen).
  • Die deutschen Wettanbieter (staatlich sowie privat) erwirtschaften heute Wetteinsätze von geschätzten Euro 2,2 Mrd. pro Jahr und die befragten Experten schätzen, dass dieser Wettumsatz bis 2010 auf ca. Euro 5 Mrd. jährlich ansteigen wird.
  • Mehr als 70% des erzielten Wettumsatzes werden bereits durch die privaten Anbieter erwirtschaftet.
  • Die Anzahl der privaten Wettannahmestellen steigt massiv, so soll es heute bereits ca. 2.500 davon geben.
  • 75% der Befragten nehmen an, dass der Fall „Hoyzer“ vor allem den privaten Anbietern durch die erhöhte Publicity genützt hat.
  • Der rechtliche Status der privaten Anbieter ist weiterhin komplex und ungeklärt. Eine wesentliche Richtungsbestimmung erwartet die Branche von der Entscheidung der BVerfG Anfang 2006.
Die zukünftige Entwicklung des Marktes und alle möglichen Szenarien hängen ganz wesentlich von der BVerfGEntscheidung ab. So erklärt Martin Oelbermann: „Auch wenn viele Experten von einer eher liberalen Entscheidung des BVerfG ausgehen, ist dbzgl. noch lange nichts entschieden. Staatliche sowie private Anbieter werden ab Herbst diesen Jahres all ihre Kraft für entsprechende Lobby-Arbeit verwenden“. Es bleibt also
weiterhin ein spannender Markt, den es sich lohnt, entsprechend zu analysieren.

Die Studie adressiert im Wesentlichen die Wettanbieter (staatlich und privat) sowie mögliche Kooperationspartner dieser (z.B. TV-Sender, Online-Portale). Der Report kann bezogen werden unter www.wettmarkt.mecn.net.



Kontakt: Martin Oelbermann, Tel: +49(0)89 3835 6785, e-mail: pr@mecn.net