Spielbank Berlin unterstreicht Engagement für die Kultur

Der Hamburger Bahnhof gehört zu den wichtigsten Institutionen der Staatliche Museen zu Berlin innerhalb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Seit seiner Eröffnung 1996 gilt das Haus als einer der bedeutendsten Orte für zeitgenössische Kunst in Europa – und als kulturelles Aushängeschild der Hauptstadt.

Till Fellrath ergänzte mit Blick auf die Rolle des Museums im internationalen Kunstbetrieb: „Gerade in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen brauchen wir Institutionen, die Räume für künstlerische Freiheit, Austausch und kritischen Dialog schaffen.“
Internationale Strahlkraft des Museums
Höhepunkt des Abends war der Auftritt der zweifachen Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett, die als Hauptrednerin eingeladen war und die internationale Strahlkraft der Berliner Institution unterstrich. Mit klaren Worten verteidigte sie in ihrer Rede die Freiheit der Kunst: „Wir können der Kunst nicht den Mund verbieten.“ Die Gästeliste spiegelte die internationale Bedeutung des Museums ebenso wider wie die Vielfalt der Berliner Kulturszene. Zu den Gästen zählten unter anderem Matt Dillon, Nina Hoss, Wim Wenders und Herbert Grönemeyer.

Diese Einschätzung wurde auch in den Preisreden internationaler Museumsgrößen bestätigt – darunter Glenn D. Lowry, Director Emeritus des Museum of Modern Art, sowie Frances Morris, Director Emerita der Tate Modern.
Die Gala markiert den Auftakt eines umfangreichen Jubiläumsprogramms. Im Laufe des Jahres sind acht neue Ausstellungen sowie zahlreiche Performances, Konzerte und Konferenzen geplant. Der Abend machte deutlich, welche Rolle Berlin heute im internationalen Kunstsystem spielt. Der Hamburger Bahnhof bleibt dabei ein zentraler Ort – als Museum, Ausstellungsplattform und Treffpunkt der globalen Kunstszene. (fs)
Quelle: Spielbank Berlin