Spielerschutz in NRW nur mit dem Deutschen Automaten-Verband e.V.

Menschen spielen. Das Spiel gehört zu den Grundbedürfnissen unserer Gesellschaft. In den von unseren rund 600 Mitgliedsunternehmen betriebenen Spielhallen finden sie ein Unterhaltungsangebot für kleines Geld. Unsere Spielgäste sind Kunden, denen wir Spaß am Spiel bieten, und das mit klaren Regeln. „Wir sind uns der Verantwortung für unsere Gäste bewusst. Themen wie Suchtprävention und Spielerschutz sind von hoher Bedeutung“, so Burkhard Revers und Franz Einhaus, Mitglieder des Vorstandes des DAV. „In unseren Spielstätten sind Sozial- und Präventionskonzepte etabliert und werden von qualifiziertem Personal umgesetzt“, erläuterten die Vertreter des DAV.

Die Automatenwirtschaft ist ein Garant für ein sicheres und legales Spiel sowie ein verlässlicher Partner für Politik und Verwaltung.

Das für Nordrhein-Westfalen geltende Ausführungsgesetz zum Glücksspielstaatsvertrag bedroht die Existenz der Unternehmerinnen und Unternehmer. Es hat Auswirkungen auf

  • den Schutz der Spielgäste
  • die durch unsere Unternehmen geschaffenen Arbeits- und Ausbildungsplätze
  • die Wirtschaftskraft der Kommunen.

„Das Gesetz in seiner aktuellen Form wird dazu führen, dass ab Dezember 2017 fast 80% der Spielstätten in unserem Bundesland schließen müssen. Dieser radikale Kahlschlag wird das Gegenteil von dem bewirken, was der Gesetzgeber als Regulierungsziel im Auge hatte“, erklärte Revers weiter. Das Gesetz sehe keinerlei qualitative Kriterien vor, um ein sicheres Spielangebot in Zukunft zu gewährleisten. Das habe zur Folge, dass die Spielgäste aus den legalen und kontrollierten Angeboten in den unregulierten Internetbereich oder in illegale Bereiche abgedrängt werden. „Das kann und darf nicht im Interesse der Politik liegen“, so Einhaus, der selbst als Unternehmer in Nordrhein-Westfalen engagiert ist. Die Unsicherheit und Sorge vor der Zukunft sei in seinen Unternehmen, bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deutlich zu spüren. „Natürlich bangen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihre Arbeits- und Ausbildungsplätze.“

Der DAV weist darauf hin, dass nicht zuletzt wichtige finanzielle Einnahmen für die Arbeit der Kommunen wegbrechen. Allein Düsseldorf plane mit einem Aufkommen von 10,7 Millionen Euro aus der Vergnügungssteuer in 2016, von denen ein großer Teil in Zukunft dann nicht mehr zur Verfügung stünde.

„Wir sind der Überzeugung, dass die notwendige Regulierung des Glücksspiels in Nordrhein-Westfalen sich mehr an qualitativen Kriterien messen lassen muss, um einen Spielerschutz sinnvoll gewährleisten zu können. Wir bieten Politik und Verwaltung unsere Unterstützung für ein zukunftsweisendes Regelwerk an“, zeigten sich die Vertreter des DAV überzeugt. Einen guten Spielerschutz sowie ein nachhaltiges, wirtschaftliches Konzept könne es nur in gemeinsamer Abstimmung mit den betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmern in Nordrhein-Westfalen geben.

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