Kickern gegen Langeweile: Bally Wulff Stiftung vergibt Kickertische an Flüchtlinge

Berlin, 11.02.2016. Die Bally Wulff Stiftung hat sich es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen im Berliner Bezirk Neukölln mit Geld- und Sachspenden unter die Arme zu greifen. Kickertische spielen dabei eine große Rolle. Diesen Januar vergab die Stiftung – quasi außer der Reihe – Kickertische an Flüchtlingsunterkünfte. Denn hier ist Unterstützung gerade am wichtigsten.

Hauptsächlich Kinder und junge Männer sind es, die im Januar voller Begeisterung in den Flüchtlingsunterkünften Buckower Damm und Efeuweg im Berliner Stadtteil Neukölln die Kickertische der Bally Wulff Stiftung einweihen. Insgesamt 200 Personen aus Syrien, Afghanistan, Iran und Irak leben hier auf engstem Raum zusammen. Es sind klassische Turnhallen, die der Bezirk auf die Schnelle in eine neue Heimat auf Zeit umfunktioniert hat. Die Männer, Frauen und Kinder warten hier bis sie wissen, wie es mit Ihnen weitergeht. Unterstützung in Form von Kleiderspenden oder Spielsachen durch Privatpersonen aus dem Bezirk machen die Situation der Flüchtlinge erträglicher.

Ein großes Problem bleibt die Langeweile, die sich in den Unterkünften irgendwann zwangsläufig einstellt. „Deshalb haben wir sofort Ja gesagt, als uns das Bezirksamt angesprochen hat“, erklärt Wolfram Seiffert, Geschäftsführer von Bally Wulff, und fügt hinzu: „Wir fühlen uns unserem Bezirk sehr verbunden und helfen gerne.“

Der engagierte Diakonieverein MILaa und die Mitarbeiterinnen der Neuköllner Koordinierungsstelle für Flüchtlingsfragen (NKF) des Bezirksamtes sind sich einig: „Die Kickertische kommen gerade recht. Gemeinsamer Sport macht Spaß und kann Aggressionen schon im Keim ersticken.“ Auch die Bewohner der Einrichtung schienen dieser Meinung und luden die Helfer direkt zum Match ein.

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