Weniger Einnahmen aus dem Glücksspiel
Dresden (dpa/sn) - Sachsen hat 2009 weniger Geld aus Spielbanken und staatlichen Lotterien eingenommen als im Jahr zuvor. Insgesamt flossen fast 121,4 Millionen Euro in die Landeskasse, wie aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD- Landtagsfraktion hervorgeht.
Darunter seien nicht die öffentlichen Einnahmen in Spielhallen und Gaststätten. Zugleich unterstützte der Freistaat die Arbeit der Suchtberatung mit 3,7 Millionen Euro. Diese konnten fast 29 500 abhängige oder von Abhängigkeit bedrohte Menschen erreichen, darunter 584 pathologische Glücksspieler, hieß es. 2010 wurden bis Ende Juni 51 Millionen Euro aus dem Glücksspiel erzielt.
veröffentlicht am: 25.07.2010 17:13
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