Tausende haben Hausverbot
Veröffentlicht am 24.06.2005 17:58 Uhr
BERN – Dass die Schweizer Casinos und Kursäle in einem Jahr rund 400 Millionen Franken der AHV und den Kantonen bezahlten, ist ja gut und schön. Dass Spielsucht ein riesiges Problem ist, weniger.
2004 waren erstmals alle 19 Casinos während eines vollen Jahres in Betrieb und wurden von schätzungsweise 4 Millionen Gästen besucht. Der Bruttoertrag aller Spielbanken betrug 769 Millionen Franken oder ein Drittel mehr als im Vorjahr.
Die Spielbanken zahlten 372 Millionen oder 40 Prozent mehr an Abgaben, wovon 317 Millionen an den Ausgleichsfonds der AHV und 55 Millionen an die zehn Standortkantone von B-Casinos.
Das Glücksspiel hat aber auch seine Schattenseite. Und die ist nicht klein: Aufgrund einer wissenschaftlichen Studie nimmt die Eidgenössische Spielbankenkommission (EBSK) an, dass in der Schweiz zwischen 35'000 und 48'000 erwachsene Personen spielsüchtig sind. Davon haben rund 10'000 in allen Casinos Hausverbot.
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