Name und Logo beim Casino geändert
Veröffentlicht am 14.06.2005 06:21 Uhr
«Casino Barrière Freiburg» statt «Casino Freiburg»
Das Casino Freiburg in Granges-Paccot ändert Name sowie Erscheinungsbild und verbindet sich mit den Casinos Montreux und Courrendlin. Die Kundschaft wird nicht viel merken.
Das riesige Begrüssungsplakat am Casino ist angepasst worden. Und das Weinrot der «Groupe Lucien Barrière» ersetzt das bisherige Himmelblau von «Accor Casinos». «Das Dekor wird aber nicht verändert», sagte Délphine Gougard, Personalverantwortliche im Casino Freiburg. Weiterhin sei der Karneval das Leitmotiv des Casinos in Granges-Paccot.
«Accor Casinos» hatte von der Spielbanken-Kommission die Bewilligung für den Betrieb der beiden Casinos in Freiburg und Courrendlin (JU) erhalten. Diese gehörten zu 50 Prozent der französischen Hotel-, Casino- und Vergnügungskette Accor und 50 Prozent der Colony Capital. Im Jahr 2004 packten sie aber im Casino-Bereich eine neue Zusammenarbeit mit der französischen Familie Barrière-Desseigne an. Im Dezember 2004 wurde die neue «Groupe Lucien Barrière SAS» geschaffen, welche die Accor-Casinos übernahm. Dies betraf zum Beispiel die Casinos in Freiburg und Courrendlin.
Zusammenarbeit mit Montreux
Damit besitzt die Lucien-Barrière-Holding heute 39 Casinos in ganz Europa und ist damit die Nummer 1. «Als Mitglied des grössten Spielakteurs kann das Freiburger Casino nur gewinnen», ist einer Medienmitteilung vom Montag zu entnehmen.
Freiburg wird also neu in einem Zug mit Montreux genannt werden. «Es ist ein Vorteil, dass wir jetzt eine gemeinsame Politik zu dritt statt nur zu zweit machen können», sagte Délphine Gougard. Dies, auch wenn das Casino A in Montreux nicht die gleiche Kundschaft anspreche wie die regional orientierten Casinos B in Freiburg und Courrendlin. Aber alle hätten jetzt ein gemeinsames Auftreten und mit «Barrière» auch ein gemeinsames Element im Namen.
Acht Prozent an regionale Kultur
Die Änderungen traten am 1. Juni 2005 in Kraft. «Die Kundschaft kann sich weiterhin über die gewohnten Dienstleistungen und den herzlichen Empfang freuen», steht im Communiqué weiter. Direktion, Arbeitsbedingungen und Personalbestand würden bleiben wie zuvor. Auch die Verbindung des Casinos mit dem Kulturverband Coriolis-Infrastruktur werde weitergeführt. Das Casino verpflichtet sich, mindestens acht Prozent des Spielertrags an die Kultur in den Gemeinden Freiburg, Villars-sur-Glâne, Granges-Paccot, Givisiez und Corminboeuf abzutreten. Dies könnte dem Gastspielhaus im Stadtzentrum zugute kommen.
Von CHRISTIAN SCHMUTZ
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