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Flagge: Germany Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 14 Ende) ISA-Casinos

Veröffentlicht am 05.04.2004 06:26 Uhr



(rs) In den letzten Wochen haben wir einiges über Las Vegas berichtet. Vieles ist noch offen geblieben und natürlich gibt es auch noch viel mehr Material und Themen, um die Seiten zu füllen, aber die Grundlagen kennen Sie jetzt.

Las Vegas ist die schnellstboomende Stadt der Vereinigten Staaten und der Welt. Arbeitsplätze gibt es hier zu genüge, die Sonne scheint 330 Tage im Jahr und wer eine glückliche Hand hat, kann es hier sogar zu Reichtum bringen. Nicht allen gelingt dies: wie wir wissen, ist es einfacher, beim Spielen zu verlieren als umgekehrt. Spielen sollte Spaß machen und nicht den Ernst des Lebens darstellen. Obwohl, es gibt nirgends auf der Welt mehr Leute, die vom Spielen leben können, als in Las Vegas. Die Rede ist nicht von den Angestellten aus der Glücksspielindustrie, sondern von den professionellen Gamblern.

[bild:1]Las Vegas, eine Stadt, für Spieler gebaut, durch Spieler groß geworden. Selbst Casinobetreiber sind die größten Gambler, die man sich nur vorstellen kann. Viele der Top-Manager der Super Hotels am Strip sind leidenschaftliche Pokerspieler und treffen sich regelmäßig für High Limit Partien in der Top Section vom "Bellagio Hotel and Casino". In Las Vegas ist es nicht einmal verboten, dass die Angestellten im eigenen Casino spielen dürfen. Es gelten Regeln, die von Casino zu Casino verschieden sind, doch generell gilt die Regel, wer keine Probleme mit dem Spielen bekommt, darf spielen, und es ist in Ordnung. Aber wenn einer ein Problem damit bekommt, welches zum Problem für ihn und den Arbeitgeber wird, dann wird dieses Problem schnell gelöst.

Zurück zu den professionellen Spielern. Sie gibt es in Las Vegas, und es ist eine ganz seltene Spezies von Menschen, die sich mit den Wahrscheinlichkeiten und Chancen in einer ganz besonderen Weise auseinandergesetzt haben.
Um nur einige Beispiele zu nennen, da wären dann einmal die professionellen Black Jack Counter. Darunter zu verstehen sind Black Jack Spieler, die die Fähigkeit und das Talent besitzen, die Karten während des Spieles mitzuzählen. Aufgrund der Regeln und des Spielangebotes kann man in Las Vegas Black Jack mit 1 Deck, 2 Decks oder Multi-Decks (6 oder 8) oder mit einer Shuffle-Maschine spielen. Die Chancen, beim Black Jack zu gewinnen, sind dann hoch, wenn der Spieler a) möglichst viele Karten sehen kann, die ausgegeben werden, und b) die Möglichkeit bekommt, seine Einsätze beliebig zu erhöhen oder zu reduzieren. Unter dem Begriff Counting versteht man das Zählen von Karten von hohem Wert (10 Punkte und Asse), sowie den niedrigen Karten (2-6). Die Karten dazwischen (7-9) haben keine Bedeutung für den Standard Count.
Ein professioneller Black Jack-Spieler variiert seine Einsätze in Abhängigkeit mit dem aktuellen Count des Restdecks und bekommt somit einen Vorteil gegenüber der Bank in einer Größenordnung von durchschnittlich 1-3 Prozent. Im Grunde genommen dreht es so den Hausvorteil um und wird auf lange Sicht Gewinne erzielen können. In Las Vegas ist es mit den Jahren immer schwieriger geworden, mit Black Jack zu gewinnen, da die Casinos sich entsprechend vor diesen Countern schützen und einem das Spielen verbieten dürfen.

[bild:2]Daneben gibt es, und Sie werden es vielleicht nicht für möglich halten, professionelle Slotmaschinen-Spieler. In der Regel sind solche Profis in Teams organisiert und das Grundprinzip ist relativ einfach. Gibt es in einem Casino ein Slot-Karussell, in dem ein progressiver Jackpot überdurchschnittlich hoch ist, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass der Jackpot in Kürze fallen müsste, dann gibt es die Möglichkeit, dass man, sofern man über genügend Kapital verfügt, das gesamte Karussell blockiert und im Team spielt, und zwar solange, bis der Jackpot fällt.

Im Gegensatz zu den Black Jack-Spielern stört es die Casinos nicht, wenn Automaten-Profis im Haus sind, denn hier wird um Geld gespielt, welches nicht dem Haus weggenommen wird, sondern Geld, welches früher oder später so oder so ausgeschüttet wird, zurück an den Spielerpool. Solange der Jackpot nicht fällt, haben selbst die Profis einen theoretischen Nachteil, aber den wiegen sie auf, weil sie ja an Geräten spielen, an denen der Jackpot überproportional hoch ist, und insgesamt gesehen haben sie so eine positive Gewinnerwartung. Wer mit positiver Gewinnerwartung langfristig spielt, wird zwangsläufig gewinnen müssen, während einer, der sich nur auf das Glück stützt, auf Dauer keine Chance hat. Das Casino hat einen Hausvorteil, den man unter regulären Umständen nicht bezwingen kann.

Nebst diesen Automatenprofis gibt es noch viele andere Spielertypen. Darunter zu zählen sind vielleicht die Poker-Profis, die Stunden über Stunden an den Tischen verweilen können und auf die guten Karten warten und auf die beste Gelegenheit, den Fisch am Tisch abzukochen.
In Las Vegas alleine soll es gemäß Studien rund 5000 professionelle Pokerspieler geben, die ausschließlich vom Pokerspiel leben können. In Deutschland ist diese Zahl vielleicht bei einigen Hundert, und nirgends auf der Welt gibt es so gute Pokerspieler wie in Las Vegas. Daher wird auch häufig das Statement kommen, dass jeder, der in Las Vegas Poker spielen kann und dabei nicht verliert, überall auf der Welt gewinnen kann, denn nirgends gibt es bessere Spieler als in Las Vegas, und nirgendwo sonst auf der Welt ist es schwieriger, beim Poker zu gewinnen, als in Las Vegas. Statistiken zeigen allerdings, dass 95% aller Pokerspieler verlieren, und nicht zuletzt deswegen, weil die meisten von ihnen in den tiefen Limits spielen, wo die Kommission, die das Casino nimmt, prozentual gesehen nicht höher ist als bei anderen Limits, aber absolut gesehen zu hoch, gemessen an den Pot-Höhen.

Fazit: Je höher das Limit, welches man in der Lage ist zu spielen, desto größer die Gewinn-Wahrscheinlichkeit, allerdings auch desto größer die Fluktuation. Die allerschwierigsten Limits zu schlagen in Las Vegas, das sind die 10/20 und 15/30 Games, weil hier sehr viele Professionals mit begrenztem Spielkapital sitzen. Diese Profis warten auf ihre Könige und Asse, und wenn sie eine Superhand bekommen, werfen sie gerne ihr Geld in den Pot. Wer dann mit einem kleinen Pärchen mitspielt, der rennt von Anfang an den Hügel hinauf, aber das ist nicht der Weg zum Erfolg. Ein guter Pokerspieler setzt nur dann sein Geld, wenn er einen Vorteil hat, genau wie der Black Jack-Spieler dann viel Geld riskiert, wenn der Count gut ist, oder der Automaten-Profi, der nur dann am Videopoker spielt, wenn der Jackpot über 7.000 Dollars steht, denn dann ist die Auszahlquote am Jacks-or-Better Gerät über 110%, und von diesen überschüssigen 10% kann ein Profi auf Dauer bereits leben.

Es gibt noch andere Profis, die sich in Las Vegas durchschlagen - und für Sie als angehenden Las Vegas-Touristen, haben wir ein paar nützliche Tipps zusammengetragen, um Ihnen maximalen Wert für Ihr Geld zu bieten, wenn Sie in Las Vegas ankommen und ein paar Tage verbringen möchten. Wir haben nach verschiedene Kategorien gruppiert, so können Sie sich herauspicken, was für Sie von Relevanz ist:

Flug/Anreise

USA-Besucher aus Deutschland müssen sich vom 30. September 2004 an bei der Einreise Fingerabdrücke abnehmen lassen. Zudem werden Fotos der Einreisenden gemacht.
Wir empfehlen, dass Sie sich im Internet nach verschiedenen Angeboten umschauen. Im Reisebüro oder bei der Fluggesellschaft selbst zu buchen, bedeutet meistens, dass Sie entweder zusätzlich noch eine Auftragspauschale bezahlen müssen, oder Ihnen wird der reguläre Linienflugpreis verrechnet. Im Internet gibt es Online-Reisebüros, die können niedrigere Preise anbieten, teilweise sogar Graumarkt-Tarife, die Sie im Reisebüro selten bekommen.
Da Las Vegas als Anflug-Destination sehr begehrt ist, sind die Flugtarife für Internationale Verbindungen eher höher, als wenn Sie beispielsweise via Los Angeles LAX anreisen, und von dort mit dem Mietauto nach Las Vegas fahren. Die Fahrt von L.A. nach Las Vegas dauert je nach Verkehr rund 5 Stunden und die Ankunft in Las Vegas bei Nacht bietet Ihnen ein sensationelles Schauspiel. Sobald sie über den letzten Hügel fahren, sehen sie in der Ferne die Hotels am Strip von Las Vegas in einem Feuer-ähnlichen Lichtkegel erscheinen, und darum herum erstreckt sich die Millionenstadt, ein unvergessliches Bild für den Erstbesucher.

Hotel/Unterkunft

Für den Kurz-Besucher ist ein Hotel am Las Vegas Boulevard geeignet, da er nicht viel Zeit hat und dennoch möglichst viel sehen und erleben möchte. Die Zimmerpreise sind unter der Woche relativ niedrig, zwischen 40 und 100 Dollar für ein Standard-Zimmer, welches man entweder mit einem King-Size oder mit 2 Queen-Size Betten bekommt. Die Hotel-Levels sind nach Raucher- oder Nichtraucher Zimmern unterteilt. Darauf werden Sie bei Buchung explizit hingewiesen.
Mit einem Mietwagen erreichen Sie Las Vegas Boulevard von überall in Las Vegas in 15-20 Minuten, also können Sie in diesem Fall auch außerhalb übernachten, wo Sie wesentlich günstigere aber qualitativ mindestens gleichwertige Hotelzimmer bekommen wie am Las Vegas Boulevard. Gemeint sind damit diese sogenannten "locals casinos", beispielsweise "Boulder Station", "Sunset Station", "Orleans", "Green Valley Ranch" und viele andere. Sie sind nicht zu verfehlen und befinden sich an den Hauptverkehrsachsen von Las Vegas. Wer mit dem Auto unterwegs ist, für den ist es kein Problem, ein Hotel zu finden. Gleichzeitig macht er dann ja auch schon eine Art Stadtrundfahrt.
Wer am Wochenende in Las Vegas ist, der sollte eine Reservation machen, und dann sind die Hotelpreise mindestens 60-100% höher als unter der Woche. Ein Zimmer, welches an einem regulären Dienstag für 55 Dollar gebucht werden kann, kostet am Wochenende normalerweise mindestens 80-90 Dollar, wenn nicht sogar mehr. Darauf müssen Sie sich einstellen. Viele Las Vegas Besucher kommen daher unter der Woche in die Stadt und reisen am Freitag bereits wieder ab oder suchen sich außerhalb von Las Vegas etwas, um zu übernachten. Es gibt sehr viele kleinere Ortschaften außerhalb von Las Vegas, in denen die Zimmerpreise vernünftig sind und nicht so extrem schwanken, wie in Las Vegas, wo nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage gehandelt wird.

[bild:3]Als High-Roller haben Sie allerdings an keinem Tag der Woche ein Problem, ein Zimmer oder gar eine Suite zu bekommen, und das natürlich völlig kostenlos. Big Players müssen nicht einmal eine Hotelreservation machen. Der Trick ist, dass man sein Gepäck bei Ankunft im Hotel einfach beim Bellman abgibt. Anschliessend begibt man sich zu den Spieltischen und fängt an zu spielen. Wer grössere Bargeldbeträge umwechselt (2.000 Dollar und aufwärts), der sorgt schon für genügend Eigen-Promotion. Wer dann auch noch "hoch" spielt, also mit mindestens 100 Dollar pro Hand am Black Jack oder 500 Dollar pro Spin am Roulette, für den wird innerhalb kürzester Zeit das Hotelzimmer-Problem gelöst. In der Regel wird sich der Casino-Host bei Ihnen melden und Sie fragen, wo Sie wohnen oder ob Sie schon ein Zimmer haben. Dann müssen Sie einfach sagen, dass Sie gerade erst in die Stadt gekommen sind und noch nicht wissen, wo Sie übernachten werden. In der Regel werden Sie dann eingeladen, im Casino-Eignen Hotel zu bleiben, sofern Sie gerne möchten. Ausnahmen hierfür sind Wochenenden, an denen Boxkämpfe oder sonstige spezielle Veranstaltungen stattfinden und das Hotel effektiv bis zum allerletzten Zimmer ausgebucht ist. Im Normalfall, wenn Sie an die Rezeption gehen, um nach einem Zimmer zu fragen und Sie eine Absage bekommen, ist nur das reguläre Kontingent ausgeschöpft. Aber die Casino-Pits haben für sich immer ein paar Zimmer auf Reserve, die sie "guten Gästen" zur Verfügung stellen können. Dies sind die fest zugeteilten Kontingente, welches ein wichtiger Bestandteil des Casino-Marketing darstellt. Also, wenn Sie die Absicht haben, in Las Vegas groß zu spielen, benötigen Sie keine Hotelreservation. Money Talks, und selbst ohne Englisch werden Sie sich schon verständigen können bei Ihrem Casino-Host.

Gaming

Aus dem ursprünglichen Wort Gambling, welches nach Auffassung der Marketing-Strategen eine etwas anrüchige Nebenbedeutung hat, wurde der Begriff Gaming gebildet. Gaming, das soll Spaß, Spiel, Vergnügen vereinen, ohne an den bitteren Beigeschmack des (zwangsläufigen) Verlierens zu erinnern. Las Vegas, die Stadt der 24-Stunden Action, wo die Casinos nicht einmal abschließbare Türen haben, sie macht das Geld nicht mit den paar Spielern, die ihr gesamtes Vermögen verpulvern, sondern mit den Massen und mit den Millionen Touristen, die jeder für sich pro Aufenthalt im Durchschnitt 300-500 Dollar ausgibt. Wer nach Las Vegas fährt, der will für sein Geld etwas geboten bekommen, und am Spieltisch möchte er maximale Gewinnchancen nutzen, ebenso an den Spielautomaten, und natürlich möchte er auch nichts bezahlen für seinen Cocktail, den er alle paar Minuten bei der vorbeispazierenden Beverage-Hostess bestellen kann, kostenlos, gegen ein kleines Trinkgeld allerdings. Als Spieler sollte man unbedingt darauf achten, dass man ein Rating bekommt. Am Las Vegas Boulevard gibt es inzwischen Casinos, die nur Spieler über 25 Dollars Einsatz pro Spiel raten für gratis Mahlzeiten oder Hotelzimmer.

Aber in jedem Fall sollten Sie vor Spielbeginn am Players Club Booth Ihre Membership machen. Eine Ausweisidentifikation ist dann allerdings nötig, und Sie müssen ein paar Minuten Geduld haben, ehe alle Daten erfasst sind und bis Sie ihre persönliche Players Card haben. Doch diese paar Minuten, das lohnt sich in jedem Fall, denn es ist die Basis für Vergünstigungen, Cash-Back Programme, und Einladungen des Casinos. Ebenfalls können Sie dadurch später für künftige Besuche bereits auf eine Mailing-Liste eingetragen werden, und bei speziellen Anlässen und Promotionen per E-Mail entsprechende Informationen nach Hause geschickt bekommen. Diese Players Card sollten Sie in jedem Fall haben, auch wenn Sie nur wenige Dollars an einer Slotmaschine spielen wollen, Sie sollten Sie immer griffbereit haben und in den Automaten schieben vor Spielbeginn. So sammeln Sie sich Ihre Punkte, die auch nicht verfallen, wenn Sie erst nächstes Jahr zurückkommen nach Las Vegas.

Zu empfehlen ist es, dass Sie sich Ihre zu Spielzwecken verfügbaren Geldmittel einteilen, entweder täglich oder in 3-Tages-Rationen. Den Rest des Geldes, sowie Ihren Pass und Flugtickets usw. können Sie gratis in einer "safety deposit box", also einem Schließfach, deponieren. Zusätzlich können Sie auch Geld an der Kasse deponieren, auf Ihr persönliches Casino-Account. Das nennt sich "Front-Money" oder "Cash-on-Deposit", eine zusätzliche Dienstleistung der Casinos, die sie kostenlos in Anspruch nehmen können. So haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit, wenn Sie um größere Geldbeträge spielen möchten, dass Sie ein Front-Money Deposit machen und dann können Sie ohne Bargeld an einen der unzähligen Spieltische spazieren, und das einzige was Sie nun machen müssen, ist Ihre Players Card zu präsentieren zusammen mit einer gültigen Identifikation. Der Floorman wird sich dann um Sie kümmern und den Marker arrangieren. Ein Marker ist nichts anderes, als eine Belastung Ihres Casino Accounts gegen Chips, die Sie am Spieltisch erhalten. Sie werden einen Beleg unterschreiben, mit einer Kopie für sich, eine Kopie geht an die Hauptkasse, und eine Kopie geht hinunter in die Drop-Box vom Tisch, wo Sie sich die Chips für Ihren Marker haben geben lassen. Sie sind nie gezwungen, an dem Tisch weiterzuspielen, wo Sie den Marker eingelöst haben, es ist Ihnen jederzeit freigestellt, den Tisch zu wechseln oder aufzuhören. Sollten Sie einen guten Lauf haben und etwas gewinnen, haben Sie mehrere Möglichkeiten: Entweder nehmen Sie alle Chips mit, weil Sie vielleicht woanders spielen möchten oder später zurückkommen werden. Oder Sie gehen mit den Chips an die Kasse und lassen sich auszahlen. Oder, was auch möglich ist, Sie lassen die Chips gleich am Tisch, wenn Sie fertiggespielt haben. In diesem Fall wird Ihr Einsatz samt Ihrem Gewinn Ihrem Casino-Account gutgeschrieben. Auch dafür bekommen Sie wieder eine Quittung, Kopie geht an die Hauptkasse, und eine Kopie geht wiederum in den Tisch. Das wäre dann so etwas wie der Negativ-Marker für Sie. Sie können aber auch nur einen Teil auf Ihr Konto gutschreiben lassen, und beispielsweise den Gewinn in Chips mitnehmen. Das ist ganz und gar Ihnen überlassen, was Sie am liebsten machen.

Beim Spielen an den Slotmaschinen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie ihre Players Card im Gerät eingeschoben haben, und bitte achten Sie darauf, dass der elektronische Leser Ihre Daten erkannt hat, denn nur so kann gewährleistet werden, dass Sie am Programm für gratis Mahlzeiten und Hotelzimmer usw. beteiligt sind und dass Sie Ihre Punkte sammeln. Betrachten Sie diese Vergünstigungen als eine Art Rabatt auf Ihre Verluste oder als einen Bestandteil der Auszahlquote am Spielautomaten oder als eine Erhöhung ihrer Chancen am Black Jack Tisch. Letztendlich geht es um Ihr Geld, welches zurückwandern kann in Ihre Taschen, oder Geld, welches Sie nicht ausgeben müssen für Ihren Besuch im Restaurant oder am Buffet. Die Marketing-technische Seite dieser Player Cards, also beispielsweise, um herauszufinden, welche Spielautomaten besonders bevorzugt sind zu welchen Tageszeiten, an welchem Standort, welche Limits und Einsätze von Spieler-Typen Ihres Alters und Geschlechts, das interessiert Sie ja sowieso nicht, und es stört Sie auch nicht, also bitte schön, diese Players Card sollten sie IN JEDEM FALL haben und benutzen, wann immer Sie spielen. Sie dient nur Ihrem Vorteil, und schaden kann sie nicht. Verlieren oder vergessen Sie Ihre Karte in irgendeinem Automaten, bekommen Sie kostenlos eine neue am Players Club.

Food und Beverage

[bild:4]Die traditionellen All-You-Can-Buffets in Las Vegas sind ein Muss für jeden, und etwas, was es auf vergleichbarer Basis nirgendwo auf der Welt gibt. Wobei, bitte achten Sie darauf, dass Sie ja nicht unbedingt bis zum Umfallen essen müssen, denn letztlich sind Sie es, der/die hinterher mit den zusätzlich angesammelten Pfunden zu leben haben. Die besten Buffets bezüglich Qualität, Preis und Vielfalt sind übrigens nicht am Strip zu finden. Sehr gute und vergleichbar günstige Büffets findet man bei sämtlichen Buffets der Station Casinos (Boulder Station, Palace Station, Texas Station, Green Valley Ranch, usw.), wo man das Dinner Buffet für ungefähr 10 Dollar, inklusive Taxe, aber exklusive Trinkgeld bekommt.

In den USA ist es traditionell üblich, das Trinkgeld separat zu geben, und zwar lässt man es am Tisch liegen für das Personal. Bei Buffets sind 1-2 Dollar pro Person üblich, bei Restaurant-Besuchen gibt man 15%. Aber achten Sie auch hier darauf, dass Sie 15% geben nicht auf den alleruntersten Betrag, denn dort sind bereits 7% Sales Tax aufgeschlagen, und auf diese 7% müssen Sie ja nicht noch auch noch 15% Trinkgeld geben. Die 15% Service Trinkgeld beziehen sich auf die Speisen und Getränke, also auf das Gross1-Total.

Im Restaurant werden Sie beim Betreten von dem/r Host/esse begrüsst und an Ihren Platz gebracht. Es ist unüblich, einfach in ein Restaurant hineinzuspazieren und sich einen Tisch selbst auszuwählen. Die Amerikaner, ebenso wie viele andere Nationen, haben hier ein recht professionelles System, wo der Gast begrüßt und zu einem freien Tisch begleitet wird. Ganz wichtig in Amerika, ob man einen Raucher- oder Nichtrauchertisch wünscht.

Sonstiges

Genießen Sie Las Vegas, und vergessen Sie die Probleme, die Sie von zuhause oder von sonst wo herumschleppen. Las Vegas ist die Hauptstadt des Vergnügens, Glücksspieles, der Unterhaltung. Und alles hat seinen Preis in Las Vegas. Wenn Sie am Ende Ihres Aufenthaltes im Taxi sitzen, welches Sie zum McCarran International Airport fährt, dann sollen Sie mit guten und glücklichen Erinnerungen an Las Vegas zurückdenken, damit Sie irgendwann vielleicht wieder einmal zurückkommen und noch mehr Spaß erleben möchten.

In den meisten Casinos erhalten Sie sogenannte Fun-Books. Darunter zu verstehen sind kleine Büchlein, die aus Coupons bestehen, die man heraustrennen kann und gewisse Vergünstigungen bis hin zu Gratis-Drinks, oder vielleicht Match-Play Coupons für die Spieltische, oder mit sonstigen Überraschungen für sich und Ihre Familie. Diese Funbooks werden Sie noch mehr erfreuen und bilden einen Bestandteil des Unterhaltungsprinzips. Im Internet gibt es spezielle Sites, die auf solche Funbooks hinweisen, und wo man sogar eines bestellen kann, welches mehrere Hundert Dollar wert ist. Bei lasvegasadvisor können Sie Mitglied werden. Dafür bekommen Sie in regelmäßigen Abständen einen Newsletter zugeschickt, und darüber hinaus erhalten Sie per Post ein Fun-Book, welches Ihr Herz höher schlagen lässt. In diesem Pocket-Book of Values enthalten sind rund 150 Dollars in Match-Play Coupons, diverse Gratis-Drinks (auch für Nicht-Spieler), Gratis-Hotelübernachtungen, und unzählige 2-für-1 Restaurant- und Buffetbesuche. Dieses Funbook ist unser letzter aber einer der heißesten Tipps für jeden Besucher in Las Vegas.

Hiermit schließen wir unsere Berichterstattung über Las Vegas. Wir wünschen Ihnen viel Spaß, Erfolg und vor allem, eine super Erfahrung, wenn Sie sich entscheiden für einen Ausflug in die Zentrale des Glücksspieles, nach Las Vegas, Nevada, USA.

Lesen sie demnächst unsere nächste ISA-CASINOS Serie: Die Welt des illegalen Glücksspiel im Internet - Online Poker
Wir beleuchten das Pokerspiel im Internet, die rechtlichen Seiten aus europäischer- und amerikanischer Sicht, Sicherheit der Software und den Spielablauf eines fiktiven Pokerspielers.

Rundgang durch Las Vegas

Siehe auch:
Neue Reportagen: Gambling in Las Vegas
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 1)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 2)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 3)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 4)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 5)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 6)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 7)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 8)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 9)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 10)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 11)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 12)
Geschichtlicher Rückblick Las Vegas (Teil 13)


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Quelle: ISA CASINOS Presseagentur

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