In der Bezirkshauptstadt eröffnet ein Card-Casino!
In Gänserndorf wird ein Entertainment-Center mit acht Poker-Tischen und Gastro-Lokal aus dem Boden gestampft.
von Thomas Schindler
Gänserndorf - Bereits in wenigen Wochen kann man in der Bezirkshauptstadt sein Poker-Face aufsetzen. Wie die NÖN erfuhr, eröffnet am 4. Dezember neben dem bauMax ein Card-Casino mit acht Poker-Tischen, das rund um die Uhr offen haben wird. Dazu kommt noch ein 24-Stunden-Gastrobetrieb.
Betrieben wird das Casino von der Firma "Cashpoint", die an besagtem Standort jetzt schon ein Wettbüro und Spielautomaten ihren Kunden anbietet. Und zwar im Keller des Gebäudes. Das Erdgeschoß - wo zuletzt ein Eissalon einquartiert war - wird nun zum Card-Casino umgebaut.
Tassilo Tanzer, Operation-Manager bei Cashpoint, erklärt im NÖN-Gespräch: "Acht Tische werden wir aufstellen. Dort haben bis zu 80 Personen Platz. Gespielt werden kann ausschließlich Poker." Und zwar alle gängigen Varianten, wie das derzeit beliebte "Texas Hold‘em No Limit".
Gegen die Bank dürfen die Spieler nicht antreten
Bankhalter-Spiele sind aufgrund der gesetzlichen Lage nicht möglich. Das heißt: Es können nur Spieler gegen Spieler antreten, aber nicht gegen die Bank. Cashpoint stellt die Croupiers und das Equipment zur Verfügung. Tanzer: "Es wird tägliche Turnier-Veranstaltungen und Cash-Games geben. Am Anfang werden wir als Hauptpreis ein Auto verspielen. Auch für später sind verschiedene Preise geplant, die die Spieler gewinnen können."
Weiteres Highlight: Im Haus wird auch ein Gastronomiebereich eingerichtet, der ebenfalls rund um die Uhr geöffnet hat. Tanzer: "Geplant ist eine erweiterte Frühstücksvariante und zu Mittag Menüs." Das Lokal soll aber auf jeden Fall eigenständig existieren und vom Casino-Bereich abgegrenzt sein. "Damit niemand, der Essen geht, seinen Nachbarn daneben am Spieltisch sieht." Diskretion wird also groß geschrieben.
Rechtlich geht das Karten-Casino in Ordnung, was auch Wirtschaftskammer-Leiter Mag. Thomas Rosenberger bestätigt: "Ein Roulette-Tisch zum Beispiel wäre nicht erlaubt, dafür würde die Firma keine Lizenz bekommen. Poker-Spiele gegen die Bank wären auch nicht gestattet." Das so genannte "Halten von erlaubten Spielen" - diese Variante kommt bei Cashpoint zum Einsatz - kann als freies Gewerbe ausgeübt werden.
Quelle: http://www.noen.at
veröffentlicht am: 01.10.2008 08:57
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