Spielbank Mainz: Hart umkämpftes Pokerturnier in hohem Tempo
Veröffentlicht am 22.09.2007 05:55 Uhr
Mainz, 21. September 2007. Ein neues Gesicht erschien beim Freitagsturnier in der Spielbank Mainz und schaffte aus dem Stand den ersten Platz. Mit 37 Teilnehmern stand ein Pott mit 3700 Euro zur Verfügung.
[bild:1] Wie so oft startete das Turnier verhalten, es wurde äußerst tight gespielt. Doch mit zunehmendem Blind wird diese Spielweise immer unrentabler, und im weiteren Verlauf setzte sich dann doch die Erfahrung durch, im richtigen Moment anzuspielen.
Am Final Table saßen sich dann altbekannte Gegner gegenüber, bis eben auf Andreas Mertins, der noch nie Mitglied der exklusiven Runde der letzten Vier gewesen war. Er hielt sich lange zurück. Daniel-Theo Matissek und Gerd Laudenbach bestimmten das Spielgeschehen wie auch die Konversation am Tisch. Auch Frank Simon schoss nicht besonders hervor, doch mit einem sehr niedrigen Table Stake waren ihm auch die Hände gebunden. Mit einem gewonnenen All-In schien er sich sanieren zu können, doch ein zweiter ging schief, und so kam er schließlich auf den vierten Platz mit 370 Euro Preisgeld.
Die letzten Drei einigten sich auf einen Tausender für jeden und den verbleibenden Rest für den Gewinner, insgesamt 330 Euro. Ein gutes Geschäft für den Dritten Gerd Laudenbach, der regulär für seinen dritten Platz nur 740 Euro bekommen hätte. Mit den Worten "Mit dem dritten Platz bin ich auch zufrieden!" ging er All-In und verlor gegen den Poker J von Mertins: unschlagbar.
Matissek und Mertins trugen es nun unter sich aus. Jeder schielte auf den ersten Platz, der viele Punkte in der internationalen Rangliste gibt. Schließlich konnte es nach diversen All-Ins Mertins für sich entscheiden, der mit einer Straße gegen das Paar 5 stach.
Im Laufe des Abends waren drei Cash-Game-Tische geöffnet. Montags finden Sit&Go-Turniere statt, mittwochs Cash-Game.
Bild: Andreas Mertins (1.), Saal-Assistentin Anna Weidler, Daniel-Theo Matissek (2.), Frank Simon (4.), Gerd Laudenbach (3.), Saalfee Claudia Brandt (v.l.n.r.), Dealer Steffen Schiele
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